1a - Fischer -  individuelle Planung für Ihr Bad
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Neuer Meister - Patrick Holnsteiner

2015-06-01 | Patrick gehört zu jenen Fachkräften, die das Schlagwort

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Firmengeschichte
1a - Installationen Fischer

Über 50 Jahre ist unser Unternehmen nun als zuverlässiger Partner am Markt etabliert, davon mehr als 30 Jahre mit einem zweiten Standort in Aigen-Schlägl.
Heute sind wir ein wichtiger Faktor in der regionalen Wirtschaft.


1960

Herr Erwin Fischer gründet das Unternehmen FISCHER, die Umstände entsprechen jener einer sogenannten "Garagen-Firma". Es ist der erste Installations-Betrieb im nördliches Bezirk Rohrbach und einer der ersten im Mühlviertel. Bis dato haben Schlosser, Schmiede und diverse andere handwerklich begabte Personen diese Lücke zu füllen versucht.


Nach den Lehrjahren in Linz waren für Herrn Fischer Wanderjahre gefolgt: In Vorarlberg, der Schweiz und in Bayern hatte er sich in den (damals) neuesten Installations-Techniken üben können.

Wieder zurück in der Heimat, halten dann auch bei uns moderne Werkstoffe Einzug bei den Haus-Installationen: Kupfer und Kunststoff lösen bereits Anfang der Sechziger Jahre Blei und Eisen großteils ab. Vielerorts muss das "Druckschiff" einem Warmwasser-Boiler weichen, das Klosett vom Hof wird ins Haus verlegt, ...

Die erste Zeit ist davon gekennzeichnet, dass die Installationen eher einfach gehalten sind: Oft beheizt man nur die Stube und das Bad sowie den Boiler, die Wärme kommt dann von einem Küchenherd. Teilweise liefern unsere Partnerfirmen die Waren wie "fahrende Händler", nach dem Motto: "... solange der Vorrat reicht". Telefon haben unsere Kunden nur vereinzelt, viele bestellen sonntags nach der Messe. Indessen sind auch für uns die Sechziger Jahre die Zeit des Aufschwunges, bald haben wir drei Montage-Wägen.


1970

Das neu errichtete Wohn- und Betriebsgebäude wird allmählich zu klein, der Ausstellungsraum ist gerade einmal 15 m² groß, das Waren-Lager hat in Summe das Ausmaß von 75 m², so manches Material müssen wir im Freien lagern. Anfang der Siebziger Jahre wird ein Zubau mit knapp 200 m² errichtet, in dem die vielen neuartigen Installations-Materialien untergebracht werden können.


Die weltweiten Energiekrisen von 1973 und 1978 haben für unsere Branche auch viel Positives gebracht, der Innovationsschub von damals hat seine Auswirkungen bis heute. Heizöl kostete "über Nacht" doppelt so viel wie vorher, Energiesparen zahlte sich plötzlich aus.

Als Folge daraus errichten wir die ersten Wärmepumpen- und Solaranlagen, die Idee des Pufferkessels setzt sich durch, Regelungen werden zum festen Bestandteil einer modernen Heizungs-Anlage. Durch nachträgliche Maßnahmen bei der Gebäude-Isolierung ist "so nebenbei" ein ganz besonderer Effekt eingetreten: der Betrieb bestehender Radiatoren ist mit niedrigeren Heizwasser-Temperaturen möglich geworden, die "Niedertemperatur-Heizung" ist geboren.

Im Bereich der Raumwärme wird durch die Entwicklung neuer Kunststoffe eine weitere Innovation begünstigt: die Fußboden-Heizung hält Einzug im modernen Wohnbau. Zu dieser Zeit wird sie eher weniger als energiesparende Alternative zu herkömmlichen Heizkörpern  forciert, sondern mehr für die Erwärmung kalter, keramischer Böden - vor allem im Badezimmer. Ende der Siebziger Jahre werden aber vereinzelt bereits ganze Häuser mit Fußboden-Heizung ausgestattet.

Durch Fleiß und kaufmännisches Geschick, aber auch durch Bescheidenheit und Sparsamkeit etabliert Erwin Fischer gemeinsam mit seiner Frau Marianne den Betrieb in unserer Region. Mitbewerber kommen und gehen wieder, jetzt überlegt auch Herr Fischer eine Standort-Erweiterung. Und tatsächlich ergibt sich 1978 die Gelegenheit, in Aigen-Schlägl -direkt am Marktplatz- eine Filiale zu eröffnen.


1980

Das kleine Büro mit Schauraum und angeschlossenem Magazin wird Anlaufstelle für alle Kunden aus dem oberen Tal entlang der Großen Mühl. Das erste technische Berechnungs-Programm wird angeschafft, die "Technik" großteils nach Aigen aufgegliedert. Der gesamte kaufmännische Bereich und die "Verwaltung" sowie das Hauptlager verbleiben in Julbach. Es ist in unserem Betreuungs-Gebiet einfach zentraler gelegen - für unsere Kunden und für unsere Montage-Einsätze.

Diese grundsätzliche Überlegung stellt Herr Fischer an, als er in der ersten Hälfte der Achtziger Jahre den Bau eines neuen Betriebs-Gebäudes plant. Der Neubau wird großzügig und sehr zweckmäßig angelegt, 1986 erfolgt die Einweihung bei einem großen, dem 25-jährigen Jubiläums-Fest. Die Räumlichkeiten sind über drei Geschosse angelegt, aufgrund der Hanglage ist jedes durch eine Lieferanten-Zufahrt erreichbar, im Winter durch den eingebauten Lift. Begrüßt werden unsere Kunden im modernen Bäderstudio, gleich neben den Büroräumen. Darunter befindet sich das Lager für täglich benötigte Ware, sauber sortiert und beschriftet. In diesem Bereich ist auch unsere Heizungs-Ausstellung integriert. Im untersten Geschoß haben wir vor allem große, sperrige Teile gelagert.

Insgesamt stehen uns bereits Mitte der Achtziger Jahre über 1000 m² Betriebsfläche zur Verfügung, davon mehr als 200 m² Ausstellungs-Fläche für Bad und Heizung. Das kommt unseren Kunden sehr entgegen, färbige Bäder liegen voll im Trend, Kunststoff-Badewannen gibt es jetzt in verschiedensten Formen, der Anspruch an Komfort und Wohlbefinden ist gestiegen. Das zeigt vor allem auch der Wunsch nach vollautomatischen Heizungsanlagen, die Entwicklung in der Regelungs-Technik hat einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht, und die Hackgut-Feuerung leitet das Zeitalter der automatischen Holzheizung ein.

Nebenher geht der Trend zur sauberen Verbrennung, auch das Umweltbewußtsein unserer Kunden ist gestiegen. Die moderne Feuerungs-Technik schafft äußerst niedrige Emissionswerte, verbunden mit sehr sparsamem Heizbetrieb. Die Brennwert-Technik am Gassektor verblüfft mit Abgas-Temperaturen von maximal 60 Grd.C, in Verbindung mit Niedertemperatur-Fußbodenheizung und Wandheizung gar nur 40 Grd.C. Hier wird besonders deutlich: Hat man ein Niedrigtemperatur-Heizsystem eingebaut, so kann man alle bekannten -aber auch die künftigen- energiesparenden Techniken viel besser nutzen ...


1990

Der Fertigparkett-Boden hat sich voll durchgesetzt, für herkömmliche Fußboden-Heizsysteme eine arge Bremse. Wir führen das Ovalrohr ein, das leistungsstärkste Fußboden-Heizungsrohr, seit 1978 am Markt. Kurz darauf installieren wir das erste Wandheizungs-System aus Kunststoff, nach fünf Jahren Entwicklungszeit, bis heute das einzige geprüfte System überhaupt! Wir laden seither unsere Kunden zu regelmäßigen Bauherren-Abenden zu diesem Thema ein, das ist konzentrierte Information, mit vielen praktischen Tipps und vielen Dias aus der Praxis.

Meldungen über Legionellen-Erkrankungen sind regelmäßig in den Medien, wir führen die "Hygienische Warmwasser-Bereitung" auf unserem Markt ein: wir speichern Heizungswasser statt Trinkwasser. In Kombination mit einer Heizungs-Wärmepumpe hat Herr Fischer im Privathaus bereits zehn Jahre Erfahrung mit diesem System gesammelt, der hygienischen Warmwasser-Bereitung im Durchlauf-Prinzip. Jetzt ist die Zeit reif für die Kombination mit anderen Energieträgern, für Kombi-Puffer bei Holz und Solar sowie für die Öl-Pufferkessel ...

1994/95 ist für uns das Jahr des großen Umbruches, Herr Fischer muss sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben zurückziehen. Sein (Adoptiv-)Sohn, Horst Bogner, übernimmt die Firmen-Leitung, gerade 30 Jahre alt und Vater von zwei kleinen Kindern. Der Wechsel erfolgt allerdings kalkulierbar: sein Ingenieurbüro wird in die Firma FISCHER eingegliedert, das Verhältnis zu den bisherigen Partner-Firmen bei einem großen Fest erneuert. Das Unternehmen hat sechs Montage-Partien, ein typischer Familien-Betrieb mit Ehefrau, Eltern und Schwester - insgesamt knapp 20 Mitarbeiter.

Am aktuellen Handy-Boom kommt der neue Chef nicht vorbei, die Obermonteure werden entsprechend modern ausgerüstet. Auf ihre Montage-Busse sind sie ohnehin stolz: bestens ausgestattet, durchwegs mit Allrad-Antrieb. Für Notfälle bei unseren Stammkunden, aber auch bei Einsätzen für unsere überregionale 24 h-Hotline 0732/1704.

Alle reden von Internet, wir installieren außerdem ein Intranet: eine Online-Verbindung zwischen Zentrale und Filiale, aber auch zu unseren wichtigsten Partner-Firmen. Und wir können eine Daten-Verbindung zu unseren Kunden anbieten: unser neues Wärmemanagement-System leitete eine neue Ära der Kommunikation ein (Fernwartung) .

Dem Trend zu Baumärkten folgen wir in der Filiale in Aigen: Das Material-Lager wird zu einem modernen Fachmarkt ausgebaut, mit attraktiv präsentierter Ware, und mit kompetenter Beratung - das Vorbild dafür finden Sie in unserer Julbacher Zentrale. Ausserhalb der Öffnungszeiten werden Telefon-Anrufe kostenlos nach Julbach weiter geleitet, bzw. für einen Rückruf registriert.


2000

Heuer ist unser Unternehmen 40 Jahre alt geworden, und wir haben dieses Jubiläum bei einer Hausmesse auch groß gefeiert. Aber nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart zählt: Wir betonen nicht die Erfahrung unserer langjährigen Mitarbeiter sondern sind stolz, wie routiniert sie Neuerungen in ihren Arbeitsablauf integrieren können.

Erdwärme und Pellets sind beliebte Wärme-Lieferanten im Neubau-Bereich, Kunden kommen ganz selbstverständlich von sich aus zu uns und verlangen Niedertemperatur-Heizung für das ganze Haus: Umbau-Arbeiten in der Wärmezentrale sind jederzeit und ohne großem baulichem Aufwand durchzuführen - die Entscheidung für das richtige Heizsystem in den Wohnräumen wird jedoch für "Bauwerks-Lebensdauer" gefällt!

Im bestehenden Wohnbau wird bei der Modernisierung einer Heizungs-Anlage auf besondere Sparsamkeit und auf Komfort geachtet, dabei hat sich unser "Konzept für eine sichere Zukunft" bestens bewährt:

  • 1/3 Solar, wenn die Sonne scheint
  • 1/3 Holz, wenn Sie Lust darauf haben
  • 1/3 konventionell mit Öl oder Gas, als Spitzen-Abdeckung

Vorzugsweise mit unserem intelligenten Wärmespeicher und unserer intelligenten Steuerung, denn dann funktioniert das alles vollautomatisch.