1a - Fischer -  individuelle Planung für Ihr Bad
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Neuer Meister - Patrick Holnsteiner

2015-06-01 | Patrick gehört zu jenen Fachkräften, die das Schlagwort

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Biomasse
1a - Installationen Fischer

Der natürliche Kreislauf

Pflanzen sind tatsächlich in der Lage, Sonnen-Energie latent zu speichern, d.h. die Wärme wird chemisch gebunden, der "Wärmespeicher" kühlt nicht aus. Biomasse ist demnach ein Saisonspeicher von Sommerwärme für den Winter, den uns die Natur zur Verfügung stellt.

Als "Arbeitsmittel" dienen den Pflanzen CO+ H2O, den Prozess nennen wir Photo-Synthese, das Ergebnis sind Kohlenhydrate ( = Biomase). Der Prozess ist umkehrbar durch die Verbrennung der Biomasse. Dabei zerfällt das Endprodukt in seine Ausgangsstoffe, die gebundene Wärme wird wieder frei.

Unsere Aufgabe ist es nun, den Verbrennungs-Prozess zu optimieren: möglichst umwelt-schonend, wenig Emissionen, Verluste minimieren.


Die modernste Heizung

Biomasse-Heizungen und Wärmepumpen haben die herkömmlichen Energieträger (Öl und Gas) weitgehend ersetzt. Im Gegensatz zur Wärmepumpe ist Biomasse auch für normale Heizkörper (Radiatoren) bestens geeignet. Eine Kombination mit Solar ist sehr einfach realisierbar und somit sehr rentabel.

Der älteste Wärmelieferant wurde somit zum modernsten: Holz gilt als umwelt-schonend (CO2-neutral), regional verfügbar, krisensicher und kostengünstig. Die aktuelle Technik ist ausgereift und macht die Holzheizung somit äusserst komfortabel.

Moderne Biomasse-Heizungen werden von der öffentlichen Hand gefördert (Stand 02/2014), soferne die Förderkriterien erfüllt sind.


Holz-Pellets

Pellets sind ein Nebenprodukt der holzverarbeitenden Industrie (Sägespäne). Sie werden im Silowagen angeliefert und staubfrei eingelagert. Im kleinen Einfamilienhaus sind Pellets die erste Wahl, auch wegen begrenzter Lagermöglichkeiten.

Mit unseren Systemen können Sie auch L-förmige Räume nutzen. Die Pelletsheizung arbeitet vollautomatisch (Brennstoff-Zufuhr, elektrische Zündung, Wärmetauscher-Reinigung, Asche-Austragung etc.) und benötigt nur ein Minimum an Wartung durch den Betreiber.

Sie ist serienmässig mit einer Lambda-Regelung ausgestattet, sodass auch ein modulierender Betrieb möglich ist. Das heisst, die Pelletszufuhr wird an den Wärmebedarf angepasst (Übergangszeit).


Spezial-Holzkessel

Scheitholz ist ein langflammiger Brennstoff, er benötigt ausreichend Zeit und eine heisse Umgebung für eine vollständige Verbrennung. Deshalb wurde in den 1980er-Jahren der Stückholz-Kessel neu erfunden, das Ergebnis nennen wir Holzvergaser-Kessel. Die alten "Allesbrenner" sind heute nahezu verschwunden.

Unterschiedliche Verbrennungs-Anforderungen ergeben sich aus der Holzart (weich, hart), der Feuchte, usw.. Dies führte zur Entwicklung der "Lambda"-Regelung, moderne Stückgut-Regelungen können aber noch mehr: Puffer-Management, Solar, Ölkessel starten, etc..

Einen wesentlichen Vorteil der Lambda-Regelung sehen wir auch darin, dass der Kessel nach dem Ausbrand luftdicht abgeschlossen wird. In der Praxis bedeutet dies: Der Glutstock und die Kessel-Temperatur bleiben lange erhalten (kein Zug durch den Kamin).

Der Heizbetrieb mit Scheitholz ist heute sehr komfortabel. Der Betreiber legt nach dem Anheizen nur 1x nach (Brenndauer bis zu 20 Stunden). Der Kessel wird dabei immer voll angefüllt, Überschuss-Wärme wird im Puffer- bzw. "Lastausgleich"-Speicher zwischengelagert. Das Management dafür übernimmt die Regelung.

Halbautomatische Wärmetauscher-Reinigung ist auch bei Stückgut bereits Standard, auf Wunsch ist sogar eine elektrische Zündung (Zeitprogramm) lieferbar.

Eine moderne Scheitholz-Heizung stellt sicher höhere Anforderungen an die Planung und Ausführung. Den Nutzen (für einen höheren Preis) spürt der Kunde dafür täglich.


Hackgut-Feuerung

Als Hackschnitzel bezeichnet man maschinell zerkleinertes Holz verschiedener Größenordnung (30 bis 100 mm). Hauptsächlich wird Restholz verarbeitet, das bei der Durchforstung anfällt, eher selten wird Scheitholz gehackt. Hackgut-Anlagen werden vorzugsweise in der Landwirtschaft und im Gewerbebetrieb eingesetzt, wo bestimmte Anforderungen gegeben sind.

Wenn mehrere Aspekte zusammentreffen, ist diese Heizung sehr kostengünstig:

  • größerer Wärmebedarf
  • vollautomatischer Betrieb
  • ausreichend Platz vorhanden
  • erforderliche Maschinen verfügbar
  • Waldbesitz, eigenes Holz nutzen

Hackgut unter 30% Feuchte gilt als lagerbeständig, vorausgesetzt der Lagerraum ist luftig und allseits trocken (Stadel). Zur Verbrennung sollte der Wassergehalt sinnvollerweise 20% nicht überschreiten.

Je nach Grösse der Gesamtanlage wird es erforderlich sein, den Entnahme-Bunker im Winter einmal nachzufüllen. Praktisch ist es für den Betreiber, wenn das Vorratslager nahe dem Bunker (unter dem selben Dach) situiert ist, der Entnahme-Bunker unmittelbar neben dem Hackgut-Kessel, und die Kesselanlage neben dem Kamin.

Die Hackgut-Heizung arbeitet vollautomatisch (Brennstoff-Zufuhr, elektrische Zündung, Wärmetauscher-Reinigung, Asche-Austragung etc.). Sie ist serienmässig mit einer Lambda-Regelung ausgestattet, sodass unterschiedliche Holzarten ausgeglichen werden können. Der Wartungs-Aufwand steht aber unmittelbar in Zusammenhang mit der Hackgut-Qualität (Rinde, Erde, etc.).


Für diesen Inhalt verantwortlich

Ing. Horst Bogner, 1a-Installationen FISCHER, 4162 Julbach, Bezirk Rohrbach